Media@home – Multiroom mit Airfoil, Reemote und Spot Remote

Wie im letzten Artikel schon beschrieben, habe ich aktuell mehrere Ideen in Bezug auf die Lösungs meines Problems.

Die Lösung die ich aktuell im Einsatz habe ist die mit dem Einsatz der meisten Softwares, aber mit dem geringsten Einfluss auf den Geldbeutel, sofern man die bneötigten Komponenten schon zu Hause stehen hat.

Die einzigen Einschränkungen wären, dass man einen Mac als zentrale Station braucht, als Fernbedienung nur iOS-Geräte in Frage kommen und das man einen Premium-Account von Spotify benötigt.

Kurz zusammengefasst kann ich aber sagen, dass diese Lösung wirklich einfach umzusetzen ist und einen recht hohen Grad an Komfort mitbringt.

Installation und Einrichtung

Wer das ganze Setup ausführlicher nachlesen will, dem sei der Artikel bei iFun ans Herz gelegt. Ich gehe hier jetzt mal nur auf das nötigste ein.

Dann fangen wir doch mal an. Was brauchen wir denn alles für diese Lösung, wollt Ihr wissen?

Erstmal irgendeinen Rechner mit OSX, sonst geht nix, zumindest nicht mit dieser Anleitung. Dazu wären dann noch mindestens ein AirPlay fähiges Lautsprechersystem von nöten. Irgendwo muss die Musik ja schließlich auch rauskommen.

Ich habe aktuell das Boston Acoustic MC 200 Air im Einsatz und warte auf die Lieferung vom Klipsch G-17 Air. Das erste habe ich bei den Cyberdeals von Cyberport für kleines Geld abgestaubt und das letztere im Deal des Tages bei iBood für einen Bruchteil des eigentlichen Preises erstanden.

Wenn dann soweit alles an Hardware vorhanden ist, können wir zur Einrichtung schreiten.

Die Einrichtung auf dem Mac

Auf dem Mac müssen dann Airfoil, Reemote und Spot Remote installiert werden. Airfoil ist dabei kostenpflichtig und sowohl für Mac als auch für Windows erhältlich. Mit 25$ ist man dabei.

Mit Airfoil kann man die komplette Audioausgabe des Mac an beliebig viele im Netzwerk befindliche Airplay-Empfänger schicken. Damit haben wir schon einmal den Grundstein für unseren Multiroom-Ansatz gelegt.

Damit das ganze aber auch Fernbedient werden kann, werden noch weitere Apps benötigt. Zumindest eine davon, nämlich Reemote, gibt es nur für den Mac.

Reemote bietet uns die Möglichkeit Airfoil fernzubedienen. Damit kann dann von einem iDevice aus eingestellt werden, welche Lautsprecher in welcher Lautstärke Sound ausgeben sollen.

Mit Spot Remote sorgen wir dann noch dafür, dass unser iDevice auch die Spotifyinstallation auf dem Mac fernsteuern kann.

Fernbedienbar wäre dann also alles, fehlt nur noch die Einrichtung der Fernbedienung.

Die Einrichtung auf dem iDevice

Auf dem Gerät welches wir zur Fernbedienung auserkoren haben, müssen wir jetzt noch die entsprechenden Apps installieren.

Zum einen benötigen wir da Reemote, um zu bestimmen welche Lautsprecher in welcher Lautstärke Musik wiedergeben sollen.

Zum anderen benötigen wir noch Spot Remote, um unsere Spotifyinstallation auf dem Mac zu steuern.

Konfigurationsaufwand gibt es praktisch nicht. Es müssen nur alle Geräte im selben Netzwerk sein und dann finden die Apps ihren jeweiligen Gegenpart auf dem Mac. In Spot Remote muss man sich noch mit seinen Spotify-Nutzerdaten anmelden, damit man auch loslegen kann, das wars dann aber auch an Konfiguration.

Nutzbarkeit

Wenn dann das zur Fernbedienung auserkorene Gerät – bei mir das iPad – soweit eingerichtet ist, kann es mit der Musik losgehen.

Über Reemote kann man die vorhandenen AirPlay Lautsprecher getrennt ein- oder abschalten und auch jeweils die Lautstärke getrennt regeln.
Über ein einblendbares Menü kann man auch die Programme, welche auf dem Mac die Musik machen, auswählen und auch – zumindest in grundzügen – steuern.

Reemote auf dem iPad

Reemote auf dem iPad

Das funktioniert alles in allem auch recht gut und komfortabel.

Wenn man aber, so wie ich, Spotify nutzen möchte, lohnt die Installation von Spot Remote.

Spot Remote iPad

Spot Remote auf dem iPad

Damit lässt sich Spotify auf dem Mac komplett fernbedienen. Die Oberfläche sieht fast so aus wie Spotify für iOS und es lässt sich alles bequem steuern. Playlists, Radio, Suche, alles nutzbar. Die Lautstärkesteuerung erfolgt hier über die Lautstärkewippe des iOS-Geräts.

Fazit

Ich nutze dieses Setup jetzt seit etwa drei Wochen und bin komplett zufrieden. Das iPad als zentrale Fernbedienung und das MacBook als Musikzentrale haben sich jetzt schon bewährt. Die genannten Softwares und Apps laufen so gut wie störungsfrei und ich habe in allen Räumen, in denen ich es will, eine komplett synchrone Musikübertragung.

So wie es aktuell aussieht, bin ich schon mit dem ersten Setup so zufrieden, dass meine Suche zu Ende ist. Ich werde trotzdem noch mit dem raspberryPi spielen. Mal sehen was sich damit so zaubern lässt.

Wenn jemand noch Apps kennt, die das ganze Setup z.B. um Android-Geräte erweitern würden, dann her damit.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s